Nadja Räss & Markus Flückiger - Jodeln, Jutzen, Singen & Schwyzerörgeli / Trio Ambäck - s‘mues wie‘s ischNadja Räss & Markus Flückiger - Jodeln, Jutzen, Singen & Schwyzerörgeli / Trio Ambäck - s‘mues wie‘s isch



Freitag, 17. März 2017, 20.00 Uhr
1. Kat. 40.00 / 2. Kat. 40.00 / 3. Kat. 30.00 / 4. Kat. 30.00

Nadja Räss ist eine der vielseitigsten Jodlerinnen der Schweiz mit Wurzeln im Appenzellerland und der Innerschweiz. Sie interpretiert unterschiedliche Arten von mündlich und schriftlich überlieferten Schweizer Naturjodel, gängige Jodellieder sowie neu komponierte Jodelliteratur und natürlich ihre eigenen Lieder. Die Jodlerin ist eine begeisterte Sammlerin von historischer Jodelliteratur und Noten und sucht im persönlichen Kontakt mit JodlerInnen aus unterschiedlichen Regionen nach traditionellen Stücken und Interpretationen. Die innovative Musikerin ist künstlerische und operative Leiterin der KlangWelt Toggenburg. Sie musiziert mit den Alderbuebe, mit Willi Valotti, Markus Flückiger oder dem Organisten Wolfgang Sieber.
Markus Flückiger wuchs in Brittnau auf, lebt heute in der Innerschweiz und begann als 6-jähriger mit dem Schwyzerörgelispiel. Noch während der Schulzeit machte er viele Erfahrungen als Tanzmusiker in diversen Formationen. Nach der kaufmännischen Lehre war er als freischaffender Musiker und Musiklehrer tätig. In dieser Zeit begann eine intensive wie auch kritische Auseinandersetzung mit der Schweizer Volksmusik. Mit Formationen wie pareglish oder Hujässler ging er innerhalb der Volksmusikszene neue Wege – harmonisch, formal und mit dem einfliessen lassen anderer Musikstile – und mischte diese damit gewaltig auf. Heute spielt er hauptsächlich in Max Lässer’s Überlandorchester, mit den Formationen Hujässler, Rampass und Ambäck. Markus Flückiger ist Dozent für Schwyzerörgeli an der Hochschule Luzern sowie musikalischer Leiter des Hochschul-Ensembles «Alpini Vernähmlassig».

In der Abgeschiedenheit des Schwyzer Bergtals Muotatal hatte um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert eine ganz eigene Musik ihre Blütezeit: Sperrig-urchige Tanzmusik mit Geige, Schwyzerörgeli und Kontrabass. Das Trio Ambäck holt diese Besetzung und ihre Eigenarten ins 21. Jahrhundert: bei den Ambäcks sprudeln die Töne über die schroffen Berghänge in die Weltgeschichte hinaus, dass es  eine wahre Freude ist.Unbändige Spielfreude und Fabulierlust, Virtuosität und eine tiefe Verbundenheit mit der traditionellen Musik der Innerschweiz kennzeichnen die Eigenkompositionen von Ambäck. Dazu spielen Ambäck Tänze aus dem Repertoire des Muotataler Geigers Josef Imhof (genannt z'Prediger's Joseb, 1896–1988), diese haben eine Stärke und Aussagekraft, wie man sie selten in der Volksmusik antrifft. Übrigens: Ambäck, das ist für den Muotataler, was für den Restschweizer der «Schiitstock» ist. Also doch hart und unnachgiebig? Natürlich nicht, aber irgendwo müssen ja die Schiitli herkommen, mit denen das vielzitierte Feuer  er Tradition geschürt und weitergegeben werden kann!

Andreas Gabriel: Geige
Markus Flückiger: Schwyzerörgeli
Pirmin Huber: Kontrabass



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