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Frank Buchser

Ein Recherche-Projekt von Katharina Ramser

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Schauspiel — Abo A

Donnerstag, 24.4.25 — 19:30

Frank Buchser, 1828 – 1890 aus Feld­brun­nen, war ein Solothurn­er Maler und Aben­teur­er. Ein draufgän­gerisch­er Mann, der aus der kleinen Schweiz in die weite Welt hin­auszieht. Dabei lässt er es sich nicht ent­ge­hen, sich, mit einem Gewehr bewaffnet, ins Kampfgetüm­mel zu wer­fen. Wenn er Gewehr gegen Pin­sel tauscht, entste­hen Bilder, die faszinierende Ein­blicke in andere Kul­turen ermöglichen. Ab 1866 reist Buchser durch Nor­dameri­ka.

Aus­ges­tat­tet mit einem bun­desrätlichen Empfehlungss­chreiben, soll er die Möglichkeit eines mil­itärischen Bünd­niss­es mit Ameri­ka aus­loten. Buchser jedoch will die «edlen Wilden» find­en und macht sich auf, mit den amer­i­can natives in Kon­takt zu treten. Was er vorfind­et, ernüchtert ihn. Er find­et keine stolzen unbeugsamen Krieger, son­dern von der weis­sen Inva­sion gebroch­ene Men­schen vor.

Auch die Schweiz hat ihren unrühm­lichen Beitrag zur Kolo­nialgeschichte geschrieben. Unter der Annahme, dass wir die Zukun­ft erst gestal­ten kön­nen, wenn wir uns der Ver­gan­gen­heit stellen, unter­sucht das Pro­jekt von Katha­ri­na Ramser, welche neuen Erken­nt­nisse wir durch die Auseinan­der­set­zung mit Buchser gewin­nen kön­nen.

Bastian Baker

13. & 14.12.24