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Gardi Hutter

Die Souffleuse

Souffleuse

Kleinkunst — Abo G

Sonntag, 23.2.25 — 17:00

Souf­fleusen sind eine vom Ausster­ben bedro­hte Art aus der Fam­i­lie der Wurzel­gemüse.  Sie schauen von unten auf die Welt. Sozusagen aus dem Loch her­aus. Sie ken­nen das ganze Stück und alle Darstel­len­den.
Nie­mand aber ken­nt sie. Ihr Ein­flüstern ist nur gefragt, wenn denen im Lichte der Faden reisst.

Souf­fleuse Han­na lebt fürs The­ater.  Und unterm The­ater.
Sie hat es sich im Büh­ne­nun­ter­grund gemütlich ein­gerichtet. So kann sie prak­tisch aus dem Bett arbeit­en und braucht sich nur bis Brusthöhe her­auszuputzen. Mehr sieht man eh nicht von ihr. Für das Pub­likum ist sie ohne­hin eine Unsicht­bare.
Han­na arbeit­et mit Hingabe. Die Schaus­piel­er erken­nt sie an der Stimme — und am Fuss­geruch. Es ist ein schat­tiges und doch kein schlecht­es Leben. Sie hat sich damit abge­fun­den und amüsiert sich gar auf eigene schrul­lige Art.

Doch eines Tages wird das alte Haus geschlossen, um einem mod­er­nen The­ater Platz zu machen. Lei­der haben alle vergessen, diese tolle Neuigkeit auch der Souf­fleuse mitzuteilen.

Von und mit: Gar­di Hut­ter
Regie: Fritzi Bisenz  —  Ueli Bich­sel
Musik: Fran­co Fer­uglio
Baut­en: Urs Moesch
Mechanik: Mar­tin Fis­ch­er  (a faire)
Licht & Ton:  Theo Bernar­di, Raf­fael­la Beni­ni

Bastian Baker

13. & 14.12.24