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Gardi Hutter

Die tapfere Hanna

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Kleinkunst — Abo G

Samstag, 30.11.24 — 20:00

Eine Wäscherin, die von grossen Helden­tat­en träumt.

Clown HANNA ist eine exis­ten­zielle Spielerin. Ihre Geschicht­en — ohne Worte, aber voll Brabbelei — sind tragisch-komis­che Meta­phern auf unser hoff­nungslos­es Stram­peln nach Glück­seligkeit. Obwohl Han­na keine Widrigkeit erspart bleibt, wird sie nie zum Opfer – zum Gau­di des Pub­likums. Sie gibt alles: toll­patschig und zornig, ver­quer und ver­rückt, berührend und poet­isch. Han­na kreiert ein absur­des Uni­ver­sum, in dem sie als eine Art Don­na Qui­jote neue Wind­mühlen bekämpft. Sie scheit­ert – das aber grossar­tig.
Han­na, zerzaust und ver­spon­nen, hat als Wäscherin kein leicht­es Leben.
Wider­spen­stige Wäscheklam­mern, heimtück­ische Wäsche­seile, ein Waschtrog mit schwindel­er­re­gen­den Abgrün­den und ein dreck­iger Wäschehaufen kön­nen nur mit aller List bezwun­gen wer­den. Han­nas einziger Licht­blick ist ihr Buch über die Helden­tat­en von Jeanne d‘Arc.
Ohne Zögern würde sie ihr müh­sames Leben gegen Aben­teuer, Ruhm und Ehre ein­tauschen. Traum und Wirk­lichkeit ver­mis­chen sich. Der Waschzu­ber wird zum Kriegss­chiff, der Wäschehaufen zum Kampfross, Johan­nas Hosen “kom­men vom Him­mel geflo­gen” und erheben sie zum Rit­ter: Es lebe Jeanne d’ArP­po!  Man­gels aus­ländis­chen Erober­ern erk­lärt sie kurz­er­hand ihrem bit­ter­sten Feind den Krieg: dem “Riesen­haufen Dreck­wäsche”.

In all den Wirren gibt es nur eine Gewis­sheit: Han­na ist nicht dick… der Spiegel ist zu klein.

Von Gar­di Hut­ter, Fer­ruc­cio Cainero
Regie: Fer­ruc­cio Cainero

Bastian Baker

13. & 14.12.24