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Geschwis­ter Küng / Jodel­ter­zett Engia­di­na

Doppelabend: Innovative Appenzeller Streichmusik / Einzigartig und erfrischend!

Geschwister_Kueng_Jodelterzett_Engadina

Konzerte

Samstag, 23.3.19 — 20:00

Geschwister Küng

Die Anfänge datieren auf das Jahr 1991 – nach mehreren Mitgliederwechseln spielt sie seit einigen Jahren in der Besetzung einer Original Appenzeller Streichmusik. Das Ensemble der Geschwister Clarigna – Violine, Mirena – Violine, Madlaina – Kontrabass und Roland Küng – Hackbrett wird seit Sommer 2013 vervollständigt mit Philomena Aepli – Violine und Barbara Gisler – Cello.

Die Geschwister Küng veröffentlichten mehrere Alben – «Nüdallgraaduus» heisst das aktuelle. In jüngerer Zeit arbeiteten sie an Projekten der Theatergesellschaft Appen­zell mit, wie auch bei Filmproduktionen, beispielsweise «Ursula – Leben in Anderswo» von Rolf Lyssy. Regelmässig beteiligen sie sich an Gemeinschaftsprojekten mit Chören, Musikformationen anderer Stilrichtungen, den Organisten Wolfgang Sieber und Willi­bald Guggenmos. Erhielten Auszeich­nungen, traten im Fernsehen auf und spiel­ten Konzerte die sie bis nach Japan und China führten.

Inhaltlich fühlen sich die Geschwister Küng dem musikalischen Erbe ihrer Appenzeller Heimat verbunden – auch in ihrem neuen Programm «Neumödig». Mit Gefühl, Witz, Charme, etwas Frechheit, aber immer mit dem nötigen Respekt vor dem Original, arrangieren und bearbeiten sie die Stücke ihrer Vorgänger und lassen Altbekanntes in einem neuen Kleid erklingen. Eigenkom­positionen aus der Feder von Roland Küng runden das Repertoire des Ensembles ab.

Jodelterzett Engiadina

Das Jodelterzett Engiadina wurde 2002 von Martina Gemassmer und den Schwestern Svenja und Sabrina Ernst gegründet (das einzige Jodelterzett übrigens im ganzen Engadin, denn der Jodel hat hier keine lange Tradition): Gemeinsam sangen sie damals im Oberengadiner Kinderjodelchörli und merkten rasch, dass sie am liebsten zu dritt musizieren und eigene Wege gehen möchten.

Unterstützt wurden sie dabei von der Chor-Leiterin Johanna Bühler, unter deren Regie die drei Mädchen in den Jahren 2003 bis 2005 an den Schweizer Jodelnachwuchswettbewerben teilnahmen und jedes Mal unter den Siegern/-innen waren.

Am Eidgenössischen Jodlerfest 2008 in Luzern begeisterten sie Publikum und Fachjournalisten, wurden mit der Bestnote bewer­tet. Auftritte in Fernsehsendungen wie «Bsuech in Maloja», «Bsuech in Samedan», «Hopp de Bäse», «Lichters Reise: Der Bernina-Express», «Viva Volksmusik» u.a. Neben Auftritten in der Schweiz gastierten sie in Stuttgart, Wiesbaden, Kitzbühl, Mailand, Dubai und Istanbul.

Um zu studieren, verliessen die drei ihre Bündner Heimat und zogen nach Luzern und Zürich. Nach Abschluss ihrer Ausbildungen, finden sie die Zeit und Musse, ein erstes Album zu produzieren. Im November 2017 haben sie ihre Debüt-CD mit neu interpretier­ten und instrumentalisierten Jodelliedern, räto­romanischen Volksliedern und etwas Gospel sowie Eigenkompositionen veröffentlicht.