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Land­streich­mu­sik / Hujäss­ler

Asphalt / Treibhaus Innerschweiz

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Doppelkonzert

Samstag, 16.5.20 — 20:00

Landstreichmusik – Asphalt

Die Landstrasse mündet ein in die Zürcher Langstrasse. Zu Schwyzerörgeli und Geigen gesellen sich E-Gitarre und Drum-Machine. Zwischen Polka und Jodel macht sich Sprechgesang breit. Zwischen Ackerland, urbanem Alltagsgetöse und virtuellen Welten, erklingen knorrige „Asphaltländler“, am Rande von Verkehrsadern spriessen Blüten in Form von eigensinnigen Liedern. All das und vieles mehr ist die Landstreichmusik!

Nach ihrer neo-traditionellen CD „Altfrentsch unterwegs“ präsentieren die „Landstreicher“ auf dem neuen Album «Asphalt» vom Minimalismus der 80er geprägte Folk-Pop-Songs, eingebettet in experimentelle Soundscapes – eine moderne Form von Stubenmusik – traditionelle Schweizer Volksmusik mit neuen, frischen Akzenten.

Christine Lauterburg – Gesang, Jodel, Geige, Langnauerörgeli
Matthias Lincke – Geige, Gesang
Dide Marfurt – Drehleier, Bouzouki, Perkussion
Simon Dettwiler – Schwyzerörgeli

Hujässler – Treibhaus Innerschweiz

Hujässler sind zweifelsohne seit Jahren die einflussreichste Formation der instrumentellen Volksmusik der Schweiz. Als Ländlerkapelle sind sie zum Aushängeschild einer innovativen Volksmusik geworden. Für sie ist Tradition ein respektierter und wertvoller Fundus. Sie waren ab 1998 die eigentlichen Wegweiser dafür, dass sich die traditionelle Ländlermusik einem Wandel unterzog und über die Szene hinaus in breiten Kreisen Akzeptanz fand. Das Quartett hat eine sich seit Heirassa-Zeiten kaum bewegte Ländlermusik mit ihren Eigenkompositionen aufgebrochen und verändert und brilliert mit einem eigenen Stil – welcher die traditionelle Ländlermusik harmonisch und rhythmisch erweitert. Oh ja, die Hujässler grooven unglaublich!

Neben der Produktion von CDs mit meist eigener Hujässler-Musik haben die Vier immer wieder Alben mit guter alter Ländlermusik veröffentlicht. Die Hujässler setzen alles daran, die Volksmusik dem Publikum in all ihren urtümlichen Stimmungen nahe zu bringen – lüpfig, witzig, spontan, traurig oder melancholisch. Denn nur wenn das Traditionelle in allen Facetten gelebt wird, bleibt es lebendig und setzt sich fort.

Dani Häusler und Markus Flückiger wurden 2011 mit dem Innerschweizer Kulturpreis geehrt.

Markus Flückiger – Schwyzerörgeli
Dani Häusler – Klarinette
Reto Kamer – Klavier
Sepp Huber – Kontrabass